Kloster Sinnershausen  
Sagen umspinnen die Gründung des Klosters, die vermutlich in die Jahre 1292/93 fallen. Wohl soll ein hennebergischer Graf im Streit über Jagdgrenzen einen Ritter mit eigner Hand erschlagen haben. Als Sühne für diese Tat habe er in Rom vom heiligen Vater Begnadigung erhalten und auferlegt bekommen, den Grundstein für ein von ihm zu errichtendes Wilhelmiterkloster zu Fuß an Ort und Stelle zu tragen.
Der Graf habe wie ihm befohlen, das Kloster „Sünderhaus“ (oder „Sünderlos“ genannt), gebaut und als Mönch sein Leben darin beschlossen. Über mehrere Jahre hinweg wechselten die Besitzer der Liegenschaft und deren Willen entsprechend auch der Stil der Baulichkeiten und Ausstattungen. Das jetzige „Herrenhaus“ wurde anscheinend um die Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut.
Heute befindet sich im Schloss ein Jugendausbildungs- und Begegnungszentrum der Thüringer Jugendfeuerwehr mit Übernachtungsmöglichkeit sowohl im Gebäude als auch im Zelt. Das Objekt verfügt über 70 Betten, einen Tagesraum, vier Seminarräume, ein Computer-Kabinet, einen Töpfer- und Werkraum, sowie einen Clubkeller. Für die Besucher werden auf Wunsch Ausflüge und Unternehmungen verschiedenster Art organisiert.
       
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